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Heidelberg 2011 "Gesellschaft-Umwelt-Forschung in der Humangeographie"

Die
Sommerschule „Gesellschaft-Umwelt-Forschung“ bot 53 jungen Wissen- schaftlerinnen
und Wissenschaftlern von 20 unterschiedlichen Universitäten eine Einführung in
aktuelle Ansätze und Themen der Gesellschaft-Umwelt-Forschung in der
Humangeographie. Folgende Fragen standen dabei im Zentrum
- Mit
welchen
Themen und Fragestellungen befassen sich aktuelle Arbeiten der
Gesellschaft-Umwelt-Forschung und in welche konzeptionellen
Ansätze sind sie eingebettet?
- Wie lässt
sich in empirischen Arbeiten zur Gesellschaft-Umwelt-Forschung das Verhältnis
zwischen materiellen und gesellschaftlichen Bezügen theoretisch und methodisch
angemessen adressieren?
- Welche
spezifischen Anforderungen stellen Themen der Gesellschaft- Umwelt-Forschung an
die Konzeption und Durchführung empirischer Projekte?
In
zahlreichen interaktiv gestalteten Modulen, Vorträgen und moderierten
Diskussionen konnten die Doktorand/innen und fortgeschrittenen Studierenden
dank der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft ausführlich mit
Expert/innen der humangeographischen Gesellschaft-Umwelt-Forschung disku- tieren.
Neben der Teilnahme an den Modulen hatten die Teilnehmer/innen die Gelegenheit,
das Erlernte im Rahmen einer die Sommerschule begleitenden Gruppenaufgabe
direkt anzuwenden und mögliche Formen und Probleme der Umsetzung einschätzen zu
lernen.
Die
Veranstaltung war Teil einer jährlichen Reihe humangepgraphischer
Sommerschulen "Gesellschaft und Raum" , die theoretische,
methodologische
und methodische Aspekte der neueren raumtheoretischen Diskussion thema-
tisiert.
Für die Sommerschulen der nächsten Jahre sind die Themen
„Politische
Geographie“ (2012, Münster) und
„Metropolenforschung“ (2013, Frankfurt/M.)
geplant.
Annika Mattissek (Heidelberg)
Programm der Sommerschule "Gesellschaft-Umwelt-Forschung"
Weitere Informationen zum Programm der Sommerschule "Gesellschaft- Umwelt-Forschung" erhalten sie hier.
Modulbeschreibungen
Weitere Informationen zu den Modulen der Sommerschule "Gesellschaft- Umwelt-Forschung" erhalten sie hier.
DozentInnen
Weitere Informationen zu den Dozenten der Sommerschule "Gesellschaft- Umwelt-Forschung" erhalten sie hier.





Erlangen 2010 "Diskurs und Raum"

Präsentationen (nur TeilnehmerInnen zugänglich)
Bilder (nur TeilnehmerInnen zugänglich)
Bericht zur Sommerschule aus dem "Rundbrief Geographie" 226
Welche Potenziale bieten Diskurstheorien zur Konzeption und empirischen
Durchführung von Forschungsprojekten in der Humangeographie und
benachbarten raumorientierten Kultur- und Sozialwissenschaften? Wie
kann bspw. ein Forschungsprojekt über die Grenzregime der
Europäischen Union diskurstheoretisch konzeptionalisiert werden?
Wie können die politischen Auseinandersetzungen über den
anthropogen induzierten Klimawandel diskurstheoretisch verstanden
werden? Wo liegen die Unterschiede zwischen einer an Foucault
orientierten Diskursforschung und einer marxistisch orientierten
Ideologiekritik – und welche Konsequenzen haben diese
Unterschiede für den Entwurf humangeographischer
Forschungsprojekte? Wie kann ich unterschiedliche diskurstheoretische
Perspektiven angemessen in ein empirisches Forschungsdesign
übersetzen?
Solche und ähnliche Fragen wurden auf Sommerschule „Diskurs
und Raum“ diskutiert. Sie bot 55 jungen Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern eine Einführung in die Theorien und Methoden der
raumorientierten Diskursforschung sowie eine Plattform für den
intensiven Austausch über eigene Forschungsprojekte. In mehreren
Vorträgen und v. a. zahlreichen interaktiv gestalteten Modulen
konnten sich die Doktoranden und fortgeschrittenen Studierenden dank
der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft intensiv
mit der humangeographischen Diskursforschung auseinandersetzen.
Vorbereitet und getragen wurde die Sommerschule von dem
Wissenschaftsnetz „Diskursforschung in der
Humangeographie“, das 2009 das Handbuch „Diskurs und
Raum“ publiziert hat. Zur Vorbereitung hatten alle
Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Handbuch mit zahlreichen
Beiträgen zu Theorien und Methoden der humangeographischen
Diskursforschung sowie einen ausführlichen Reader mit weiteren
grundlegenden Texten der interdisziplinären Diskursforschung
erhalten. Integriert in die Sommerschule war ein Leseseminar mit
Professor Stuart Elden.
Die Erlanger Sommerschule ist zugleich Auftakt einer neuen
jährlichen Reihe „Humangeographische Sommerschulen:
Gesellschaft und Raum“. Ziel der Reihe ist es, dem
deutschsprachigen wissenschaftlichen Nachwuchs in der Geographie sowie
den benachbarten Sozial- und Kulturwissenschaften zentrale inhaltliche
aber v. a. auch konzeptionelle, methodologische und methodische Aspekte
der aktuellen humangeographischen Forschung standortübergreifend
zugänglich zu machen. Der breit gestreute geographische und
fachliche Hintergrund der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Erlangen
(24 verschieden Hochschulstandorte, neben Geographie auch Soziologie,
Politikwissenschaft, Gender Studies, Pädagogik und
Kulturwissenschaften) sowie deren positive Bewertung der Veranstaltung
zeigen das Potenzial einer solchen Reihe. Die Sommerschule 2011 wird
sich am Geographischen Institut in Heidelberg mit den neueren
Ansätzen der Gesellschafts-/Umwelt-Forschung in der
Humangeographie beschäftigen. Weitere Informationen zur Erlanger
Sommerschule sowie zur geplanten Humangeographischen Sommerschule 2011
bietet die Internetseite www.humangeographische-sommerschulen.de.
Georg Glasze (Erlangen) und Annika Mattissek (Heidelberg)

Programm der Sommerschule "Diskurs und Raum"
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